Film „ZER“ (05.01.18, Apollo Kino)

Film ZER Apollo Kino NAV-DEM Hannover

Zer ist die Geschichte eines Liedes, das Jan am Sterbebett seiner Großmutter ins Ohr geflüstert wird. Eine Überlebende des Dersim Massakers, Zarife, die ihre Identität, ihre Vergangenheit in der Erinnerung an dieses Lied versteckte. Jan, der in New York aufwuchs, beginnt eine Reise durch Kurdistan, auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Großmutter und sich selbst.

Spielfilm, USA/Türkei, 2016
Sprachen: Türkisch, Kirmanckî, Englisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Kazim Öz

In Hannover wird der Film gezeigt am 05.01.2019 um 13.00 Uhr im Apollo Kino (Limmerstraße 50). Der Regisseur Kazim Öz wird an der Vorführung und einem anschließenden Publikumsgespräch teilnehmen.

Hungerstreik in Hannover (17.-21.12.18, DIE LINKE. Niedersachsen)

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Hungerstreik in Solidarität mit Leyla Güven und den streikenden Gefangenen in der Türkei vom 17. bis 21.12.2018 in Hannover (DIE LINKE. Niedersachsen, Goseriede 8, Hannover)

Wie an vielen anderen Orten in Kurdistan, der Türkei und weltweit findet auch in Hannover ein Solidaritätshungerstreik für Leyla Güven und die streikenden Gefangenen in der Türkei statt. Er wird vom 17. bis zum 21.12.2018 dauern und in der Landesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE. abgehalten, um auf die Lage in den türkischen Gefängnissen sowie die Haft Abdullah Öcalans aufmerksam zu machen und die interessierte Öffentlichkeit zu informieren (DIE LINKE. Niedersachsen, Goseriede 8, Hannover).
Tagsüber werden die Aktivist*innen auch für die Presse vor Ort ansprechbar sein. Am Dienstag, 18.12.2018 werden wird um 11.00 Uhr eine Pressekonferenz mit Abgeordneten der HDP und DIE LINKE abgehalten werden.

Zum Hintergrund:
Seit dem 07.11.2018 befindet sich die HDP-Politikerin und Kovorsitzende des Demokratischen Gesellschaftskongresses (DTK) Leyla Güven in einem unbefristeten Hungerstreik. Im Januar war sie wegen ihrer Kritik am Krieg der türkischen Armee gegen das nordsyrische Afrin festgenommen worden und trotz ihrer Wahl für die HDP ins Parlament der Türkei im Juni nicht aus der Haft entlassen worden. Als sie am 7. November in Handschellen zu ihrer Gerichtsverhandlung geführt werden sollte, trat sie aus Protest in einen Hungerstreik und erklärte, ihre Aktion solange fortzusetzen, bis die Isolation Abdullah Öcalans aufgehoben wird.
Diesem Hungerstreik schlossen sich in der letzten Woche die Gefangenen aus der Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) und Partei der Freiheit der Frauen Kurdistan (PAJK) an. Sie haben angekündigt, alle 10 Tage mit einer neuen Gruppe in den unbefristeten Hungerstreik zu treten.

Weiterführende Informationen:
Presseerklärung des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit – Civaka Azad, 10.12.2018
Aufruf zur Solidarität mit den Hungerstreikenden der Studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK) und des Verbands der Studierenden aus Kurdistan (YXK), 17.12.2018

Demo „Jetzt oder Nie – Polizeigesetz stoppen!“ (08.12.18, 13.00 Uhr, Opernplatz)

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Trotz des Protestes von 15.000 Menschen auf den Straßen Hannovers im September und massiver Kritik: SPD und CDU halten an ihrem Gesetzentwurf zum niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) fest.
Das geplante NPOG wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg in einen autoritären Polizeistaat mit einem massiven Rechtsruck, der inzwischen auch in der Mitte der Gesellschaft Akzeptanz findet. Dagegen setzen wir uns deutlich zur Wehr.

Weiterführende Infos auf der Homepage des NoNPOG-Bündnisses: https://niedersachsentrojaner.de/

Café Rojava – international im Dezember (07.12.18, 19.00 Uhr, NAV-DEM Hannover)

Café Rojava - international Hannover NAV-DEM Dezember 2018

Das monatlich an je unterschiedlichen Orten stattfindende Café Rojava – international wird am kommenden Freitag im Demokratischen Gesellschaftszentrum der Kurd*innen in Hannover (NAV-DEM Hannover) stattfinden.
Bei Essen und Getränken wollen wir einen Film zur Frauenbewegung in Rojava schauen und über die Perspektiven gesellschaftlicher Befreiung ins Gespräch kommen.

Vortrag „Internationale Kämpfer*innen in Rojava“ (03.12.18, Uni Hannover)

YPG-International YXK Hannover

Die Demokratischen Kräfte Syriens sind das Militärbündnis, das die selbstverwaltete demokratische Föderation Nordsyrien verteidigt. Seit der Verteidigung von Kobanê 2014/2015 schlossen sich hunderte internationale Freiwillige dieser Armee an, um für demokratische Werte einzustehen und den Kampf gegen den Islamischen Staat zu unterstützen.
Einer von ihnen war Jan-Lukas Kuhley. Er war für sechs Monate ein Teil von YPG International und kämpfte auf Seiten der kurdischen Volksverteidigungseinheiten gegen den IS. Er wird vom internationalen Freiwilligenprogramm der YPG berichten.

03.12.2018 (Montag), 18.00 Uhr
Leibniz Universität, Welfengarten 1, Gebäude 1101 Raum B302

(Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nationalistischen, islamistischen oder sonstigen rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.)

Demo gegen Polizeigesetze, PKK-Verbot und Nationalismus (01.12.18, Berlin)

Demo gegen Polizeigesetze, PKK-Verbot und Nationalismus 01.12.2018 Berlin

Unter dem Slogan „Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten!“ mobilisiert ein breites Bündnis aus Bürger*innenrechtsorganisationen, kurdischen Vereinen und demokratischen sowie linken Gruppen und Personen zu einer Demonstration gegen die neuen Polizeigesetze, das PKK-Verbot und jeden Nationalismus am 01.12.2018 in Berlin (12.00 Uhr, Spandauer Straße, Höhe Neptunbrunnen am Alexanderplatz).
Hier geht’s zum Blog des Bündnisses: https://wunschnachfreiheit.wordpress.com/

Aus Hannover wird es eine gemeinsame Anreise mit Bussen geben: 8.00 Uhr, ZOB/Hbf.
Tickets dafür gibt es bei NAV-DEM Hannover, im Infoladen im UJZ Kornstraße sowie im Annabee Buchladen in Linden.

Am 22.11.18 findet um 20.00 Uhr eine Info- und Mobiveranstaltung im UJZ Kornstraße statt.

Demo „Gewalt gegen Frauen ist politisch“ zum 25.November (24.11.18, 14.00 Uhr, Hbf)

Jin Jiyan Azadî!

Die kurdische Frauenbewegung in Europa startet zum diesjährigen internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen (25. November) eine Kampagne unter dem Slogan „Gewalt gegen Frauen ist politisch: Es hättest auch du sein können!“.
In einer Pressemitteilung von Cenî, dem Kurdischen Frauenbüro für Frieden, heißt es: „Das Hauptziel der Kampagne ist es, Männer wie Frauen zu fragen, ob sie von der Gewalt von Männern gegen Frauen wissen, und sie dazu zu bringen, sich selbst die Frage zu stellen, ob die Wahrscheinlichkeit von Gewalt nicht näher an ihnen dran ist, als sie glauben. Aus diesem Grund haben wir den Slogan „Es hättest auch du sein können“ gewählt. In dem Wissen, dass Gewalt gegen Frauen an jedem Tag zu bekämpfen ist, wollen wir unseren Kampf verstärken. Lassen wir es nicht zu, dass das Thema „Gewalt gegen Frauen“ von der Tagesordnung verbannt wird, verstärken wir unseren Kampf und entziehen der Gewalt den Boden!“

Die Organisationen der kurdischen Frauenbewegung in Hannover schließen sich dieser Kampagne an und rufen zu einer Demonstration unter dem Kampagnen-Motte auf:
24.11.2018 (Samstag), 14.00 Uhr, Ernst-August-Platz/Hbf Hannover.

Film „Die Legende vom hässlichen König“ über Yilmaz Güney in Hannover

Yilmaz Güney - mîtosfilm

Man nannte ihn den hässlichen König! Ein Mythos, ein Held, eine Filmlegende. Wer war Yılmaz Güney? Ein hochtalentierter Regisseur? Ein Revolutionär? Ein Mörder? Ein Genie oder ein Verrückter?
Der junge Regisseur Hüseyin Tabak ist auf der Suche nach Antworten. Dabei leitet er die Nachforschungen über ein Skript, welches von dem kurdischen Filmemacher aus der Türkei handelt. Güney wurde zu einer Gefängnisstrafe von mehr als 100 Jahren verurteilt. Hauptsächlich aus politischen Gründen aber auch für den Mord an einem Richter. Er begann damit Filme aus dem Gefängnis zu machen. Sein bekanntester Film YOL gewann sogar den Palme d’Or im Jahre 1982.
Tabak besuchte eine Vielzahl von verschiedenen Ländern, wo er Güneys Familie, seine Schauspieler, renommierte Filmemacher wie Michael Haneke und Costa Gavras, ehemalige Mitinsassen und Menschen auf der Straße, die Güney immer noch als Helden ansehen. Je tiefer Hüseyin in die Geschichte des legendären hässlichen Königs gräbt, desto menschlicher und verwundbarer wird er.

Dokumentarfilm, Deutschland/Österreich, 2017
Sprachen: Türkisch, Deutsch, Französisch, Kurdisch, Englisch mit deutschen Untertiteln
Länge: 122 Minuten
Regie: Hüseyin Tabak
Produktion: mîtosfilm in Koproduktion mit Aichholzer Filmproduktion und MarangozFilm

Vorführungen im Kommunalen Kino in Hannover: 13.10.2018 um 15.30 Uhr, 14.10.2018 um 17:30 Uhr, 15.10.2018 um 17:30 Uhr sowie 19.10.2018 um 15.30 Uhr

Café Rojava – international im Oktober (05.10.18, 19.00 Uhr, NAV-DEM Hannover)

Cafe Rojava International Hannover Oktober 2018 Kampagne Make Rojava Green Again

Neben dem Syrien-Krieg ist die Zerstörung der Natur und damit der ökologischen Existenzgrundlagen der Menschen eines der größten Probleme in Rojava. Wasserknappheit, Monokulturen, Luftverschmutzung und Entwaldung prägen weite Landstriche Nordsyriens. Kriege und Krisen werden in Toten und Verwundeten bemessen, die Zerstörung der Natur findet dagegen nur selten Beachtung. Mit der Kampagne „Make Rojava Green Again“ versucht ein Zusammenschluss von Internationalist*innen, gemeinsam mit der Bevölkerung in Rojavas, die drängenden ökologischen Probleme anzugehen. Mit der Pflanzung von zehntausenden Bäumen, ökologischen Bildungsprojekten, und einem Recyclingprogramm soll der demokratische Aufbruch in Nordsyrien und seine Verteidigung direkt unterstützt werden.
Die Kampagne „Make Rojava Green Again“ wird Thema des nächsten Café Rojava – international, diesmal bei NAV-DEM Hannover: 05.10.2018, 19.00 Uhr, Königsworther Straße 2.

Proteste gegen Erdoğan-Besuch (26.-29.09.18)

ErdoganNotWelcome_Hannover

Der Diktator Tayyip Erdoğan kommt zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland. Ziel des Besuchs ist die Normalisierung zwischenstaatlicher Beziehungen von Bundesregierung und AKP-Regime. Dass Krieg, Macht, Sexismus und Umweltzerstörung keine Normalität werden dürfen, werden wir ihnen zeigen und den Proteste gegen den Erdoğan-Besuch auf die Straßen tragen, u.a.:

– 26.09.18, 14.00 bis 18.00 Uhr, Schillerdenkmal/Hannover: Infostand und Kundgebung
– 27.09.18: Tag X – werdet kreativ! Drück euren Protest auf eure Art und Weise aus.
– 28.09.18: Großdemo in Berlin
– 29.09.18: Großdemo in Köln